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Einsatz Ertrinkungsunfall (So 02.06.2019)
94: Badeunfall mit Reanimation am Tankumsee

Einsatzart:Ertrinkungsunfall
Einsatztyp:WRD stationär
Einsatztag:02.06.2019 - 02.06.2019
Alarmierung:Alarmierung durch Passanten
am 02.06.2019 um 16:50 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 16:54 Uhr
Einsatzende:02.06.2019 um 18:00 Uhr
Einsatzort:Tankumsee (Isenbüttel)
Einsatzauftrag:Reanimation und Rettungskette einleiten
Einsatzgrund:Person mit Herz-Kreislauf Stillstand
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Wachleiter/-führer
  • 2 Bootsführer
  • 1 Bootsgast
  • 9 Wasserretter
1/1/12/14
Eingesetzte Einsatzmittel - Rettungsboot (RTB) - 76-78-01 -

Kurzbericht:

In den Nachmittagsstunden des 2.6.2019 musste ein Badegast von seinen Freunden auf die Badeinsel im Tankumsee gehoben und reanimiert werden. Er war zuvor beim Baden bewusstlos geworden. Weitere Badegäste begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und alarmierten die Rettungsschwimmer der DLRG.
Nur vier Minuten nach der Alarmierung trafen unsere Kräfte auf der Badeinsel ein und übernahmen die Reanimation. Zeitgleich wurden über den Notruf 112 Rettungswagen und Notarzt angefordert. Gemeinsam mit Badegästen führten die Sanitäter der DLRG die Reanimation, weitere 12 Minuten, bis zum Eintreffen des Rettungswagens durch.
Nach dem Eintreffen wurden die Kräfte des Rettungsdienstes durch ein Motorrettungsboot der DLRG auf die Badeinsel gebracht. Dort übernahmen sie die Leitung der Reanimation und setzten diese gemeinsam mit den Sanitätern der DLRG fort.
36 Minuten nach Absetzen des Notrufs landete der Rettungshubschrauber Christoph 36 aus Magdeburg auf der bereits durch die DLRG vorbereiteten Landefläche. Auch der Notarzt der Luftrettung wurde durch ein DLRG Rettungsboot auf die Badeinsel gebracht.
Mit einem zwischenzeitig eingetroffenen Motorboot der Feuerwehr Isenbüttel wurde der Patient unter Reanimation an Land und in den Rettungswagen gebracht. Von dort aus wurde er in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit dem DRK Gifhorn, der Besatzung des CH36, der Feuerwehr Isenbüttel und Polizei Gifhorn.